Iossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, später unter mehreren Codename wie „Koba“, „Petrow“,“Iwanow“ und natürlich auch „Stalin“ wurde 1878 in der Stadt Gori, 68 km von Tiflis (Georgien) entfernt geboren. Zu dieser Zeit untersteht dieses Land dem Zarenreich. Er war der einzige von drei Söhnen die das erste Jahr überlebt haben und wurde deswegen von seiner Mutter Jakaterina vergöttert. Sein Vater war Besso Dschugaschwili, ein Schuster und ein brutaler Säufer. Im Jahr 1988 ziehen sie nach Tiflis, weil der Vater auf Arbeitssuche ist und 1894 wird zur großen Freude seiner Mutter Iossif am Priesterseminar in Tiflis aufgenommen. ( Angemerkt dass Iossif sehr fleißig war aber damals schon auf Strassenprügelein heftigst mitegemischt hat). Am Priesterseminar wird zeitgenössische Literatur verboten und ebenso weltliche Schriften in georgianischer Sprache. Es bilden sich heimliche Lesezirkel, im Laufe derer der damals als „Koba“ ( basierend auf einem Rebell in einem georgianischen Roman) bekannte Iossif auf Karl Marx stösst. Seine Theorien geben seinem rebellischen Wesen nun einen geschichtlichen Sinn. „Koba“ erwartet alles von der proletarischen Revolution.
Russland war damals über zwei Kontinente erstreckt, mit mehr als 125 Millionen Einwohner. 80 Prozent davon waren verarmte Bauern, die sich Leid sahen. Auch war die Mittelklasse dem Zaren nicht mehr so gut gesinnt, weil er sie unmündig hielt und auch die Presse wurde zensiert. Es war sehr problematisch, weil bis zu 130 Idiome ( ist die Sprechweise eines bestimmten Personenkreises) in Russland verzeichnet sind, die sich langsam im Untergrund zu formieren begannen. Der Zar Nikolaus 2 war als unfähig bekannt, traditionell und hat politische Gegner zu hundertausenden nach Sibirien verbannt. 1898 gründeten die Marx Anhänger dann die SDAPR Partei (Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands).
„Koba“ ist 1898 der SDAPR beigetreten und 1899 aus dem Priesterseminar ausgeschieden. Er wird aktiv und verkündet die Ideen Marx und stachelt zur Revolution an. Seiner Vorstellung nach sollte die Revolution von einer Elite eingeschworener Intelligenzler ausgehen, weil er gewöhnliche Arbeiter für unzuverlässig hält. Schon damals war er für seine fast unerträgliche Arroganz bekannt. Unter ständiger Bedrohung der Geheimpolizei wird er 1901 in das sogenannte Tifliser Komitee der SDAPR gewählt. Diese schicken ihn vorerst nach Batumi am Schwarzen Meer, von wo aus er seinen ersten Umsturz proben sollte. Es kommt zum „Massaker von Batumi“, ein Aufstand von Arbeitern gegen Entlassungen und zu wenig Lohn. Hier befielt „Koba“ das erste mal einen Auftragsmord an einem Spitzel. 1902 wird „Koba“ dann festgenommen und verbringt die nächsten 1,5 Jahre in Haft. Danach wird er nach Sibirien verbannt.
1903 kommt es zu zwei wichtigen Konferenzen in Brüssel und in London wo sich zwei Fraktionen gegenüber stehen. Die einen interpretieren Marx so , dass der Kapitalismus erst voll aufblühen und eine bürgerliche Revolution stattfinden müsse, bevor die Arbeiter den proletarischen Umsturz wagen sollten. Bis dahin müsse man mit Gewerkschaften und Bildungsarbeit den Schritt zum Sozialismus vorbereiten. Die andere Fraktion, unter der Leitung von Wladimir Iljitsch Uljanow, auch als Lenin bekannt, fordert die sofortige Revolution. In London erhält seine Partei die Mehrheit und nennt sich fortan bolschewiki (Mehrheitler) und im Gegensatz dazu gibt es die menschewiki ( Minderheitler).
Uljanow ist auch „Koba“ bekannt und wird von ihm verehrt. Im Jänner 1904 gelingt „Koba“ seine Flucht und innerhalb von zwei Wochen ist er in Tiflis. 1904 tritt das Zarenreich einen verlustreichen Krieg gegen Japan an und die Untergrundparteien haben Zulauf wie noch nie. Im ganzen Reich brechen Unruhen und Streiks aus und „Koba“ ruft zur Revolte gegen das Zarenreich und auch gegen die menschewiki, die unter den Georgiern weit mehr Zulauf hat, auf. „Koba“ errichtet zu dieser Zeit im westgeorgischen Tschiatura , einer Minenstadt, die einen Großteil des weltweit produzierten Mangans liefern, eine bolschwistische Festung. Am Ende dieses Jahres, nachdem Russland gegen Japan verloren hat, gibt der Zar nach und errichtet ein Parlament, erlaubt Gewerkschaften und Parteien. Die Bürgerlichen sind zufrieden, „Koba“ sieht darin eine Falle.
1905 trifft „Koba“ das erste Mal auf den im schweizer Exil lebenden Lenin und ist zu Beginn von seinem Auftreten enttäuscht, doch seine Skepsis legt sich wieder und er verschreibt sich Lenin. In Russland wird die Revolution von 1905 blutig vom Regime liquidiert und „Koba“ zieht sich in den Untergrund. „Koba“ organisiert eine gewissenlose Bande die Raubüberfälle begeht, um Geld zu beschaffen und Verräter tötet – wahrscheinlich sogar im Auftrag Lenins.
(1906 beginnt er eine Affaire mit Jekaterina Swanidse, scheint Aufrecht verliebt zu sein, sie stirbt aber 1907 am Fleckenfieber und „Koba“ soll bei der Beerdigung gemeint haben, dass jetzt das letzte warme Gefühl für die Menschen in ihm gestorben sei. Sie haben ein Kind)
1907 bricht „Koba“, nach einem riesen Coup auf den Geldtransport des Zaren, nach Baku auf und wird dort zu einem bolschwistischen Paten. Er hat riesen Zulauf unter den Arbeitern (meist Analphabeten) und macht schmutzige Arbeit für die Revolution (Mord, Raubmord, Schutzgelderpressung, Kindesentführung). Er ist der wichigste Geldbeschaffer der Bolschwiki.
1908 wird er festgenommen und bis 1917 verbringt er nur mehr eineinhalb Jahre in Freiheit. Er steigt dennoch ins Gremium der Partei auf und nennt sich von nun an „Stalin“, abgeleitet von dem russischen Wort für Stahl und wohl auch ähnlich dem Namen Lenin.
1913 wird er zu vier Jahren Verbannung nach Sibirien verurteilt und bekommt bei minus 60 Grad eines der härtesten Überlebnstrainings. Er ist wochenlang alleine im Wald, ohne eine Menschenseele und permanent von Wölfen umzingelt.
1916 wird der aufgrund großer Niederlagen des Regimes eingezogen und für untauglich erklärt, aufgrund seines steifen Armes ( Verletzung aus Jugendtagen).
1917 tankt Nikolaus 2 ab und als Stalin in Petrograd ( vor Kriegsbeginn als Sankt Petersburg bekannt) eintrifft, ist die Revolution im vollen Gange. Regiments des Zaren weigern sich ( noch bevor der Zar abgetankt hat) auf die eigenen Landsleute zu schiessenn und nach dem Abtritt des Zaren bekämpfen sich regimetreue mit meuternden Offzieren und es kommt zum Chaos. Gefängnisse werden geöffnet und alles was mit dem Zarenregime in Verbindung gebracht wird, wird zerstört oder getötet. Russland war nach 400 Jahren Zarenregime , innerhalb von acht Tagen eine Repuplik. Auch bekannt als die Oktoberrevolution.
Es wird eine professorische Regierung unter Ministerpräsident Lwow errichtet ( aber nur unter Zustimmung des Rates der von menschewiki und bolschewiki gegründet wurde ( menschewiki hatten mehr zulauf)) und es kam erstmals zu Versammlungs-, Rede- und Pressefreiheit und es wurde eine Amnestie für im Exil lebende gewährt.
Währendessen ist Lenin, nach fast 17 Jahren Exil in Petrograd und versucht die bolschewistische Führung davon zu überzeugen dass ein sofortiger bewaffneter Aufstand nötig wäre!! Stalin ( damals Chef der Parteizeitung „Arbeiterweg“), Trotzki ( während Lenins Abwesenheit de facto Kopf der bolschewistischen Partei) und Lew Kamenew ( für gemässigte Politik) bilden diese Führung. Er kann sie davon überzeugen. Die damaligen Entwicklungen im Land haben ihm auch dabei geholfen, da unzureichend ausgerüstete Soldaten zu hundertausenden die Front bei Galizien verließen, die Versorgung der Bevölkerung zusammenbrach und die Preise in die Höhe schnellten.
Kurzfristig wurde Lwow durch A.F.Krenskij ersetzt aber das half nicht viel.
Die Bolschwike vervierfachten ihre Mitgliederanzahl und bekamen die Mehrheit im Arbeiter- und Soldatenrat. Vorsitzender wurde Leo Trotzki. Als das Gerücht aufkam, dass die Regierung und A.F. Kerenskij den Deutschen die Stadt überlassen will, erklärten die Soldatenräte sie würden nur mehr dem Militärischen Revolutionskomitee des Petrograder Sowjets,unter Trotzki, folgen. Kerenskij glaubt noch gewinnen zu können und versucht gegen die Bolschewiki vorzugehen, die erorbern aber Stück für Stück die Stadt ( meist ohne kämpfen zu müssen) und sind zahlentechnisch überlegen. Die Regierung sitzt im Winterpalast fest und wird später noch eingenommen.
Nun beginnt die Sitzung des Allrussischen Rätekongresses und obwohl die Bolschewiki nur 300 von 670 Delegierten stellt, übernehmen sie die Macht, da die Menschewiki (Gemässigten) eine Waffenpause im Straßenkampf fordern und den Staatsstreich der Bolschewiki als „kriminelle Unternehmung“ betiteln und im Zuge dessen, den Saal unter Buh-Rufen verlassen ( sie wollen keine Verantwortung dafür übernehmen).
In der neuen bolschwistischen Regierung wird Lenin Vorsitzender, Trotzki verantwortlich für die Aussenpolitik und Stalin ( der beim Staatstreich noch keine Rolle spielte) wird Kommissar für Nationalitätenfragen. Sie enteeignen den Adel, die Kirche und die Krone und übergeben die Länder den armen Bauern. Banken werden verstaatlicht und Räte übernehmen die Macht in den Betrieben. Nur einen Monat nach der Übernahme ( das war am 26. Oktober 1917) wird am 4. November aus der Räteherrschaft eine Einparteiendiktatur und ein Polizeistaat. Es wird die Tscheka gegründet, eine Kommission die gegen Spekulation, Konterrevolution und Spionage vorgehen soll.
Kaum einer traut sich gegen die Bolschewiki vorzugehen und am 12. November kommt es zu den ersten Wahlen, wo die Bolschwiki nur 24 Prozent der 44 Millionen Wählerstimmen bekommen. Die Bolschewiki erklären die Wahlen für gefälscht und lassen Oppositionelle und Politiker sozialistischer Gruppen verhaften. Sie entlassen sogar Kriminelle, damit in den überfüllten Gefängnissen Platz für politische Gegner geschaffen wird.
Am 5. Jannuar 1918 erklärt der Rat der Volkskomissare das Recht auf Versammlungen für nichtig und Proteste werden blutig niedergeschlagen. Es kommt zu einer Versammlung des ersten demokratischen Parlaments Russlands, wo das Verhalten der Rotgardisten ( Armee Lenins) immer drohender wird und als die Verhandlung am nächsten Tag fortgeführt werden sollte, sind die Türen des Palast geschlossen und von Rotgardisten bewacht.
Lenin verlegt den Sitz des Rat der Volkskomissare nach Moskau und obwohl das Zentralkomitee 1921 20 Mitglieder hat, wird es von einem Viererbund regiert. Lenin, Trotzki der die Armee grösser und stärker macht als je zuvor ( doch bevor er das tut muss Russland weil die Armee geschwächt ist, viele Teile hergeben; Finnland, Polen, Kurland, Estland, Ukraine). Russland verliert fast ein Drittel seiner Bevölkerung ( 55 Millionen) und viel Land und Industrie. Daraufhin tritt Trotzki zurück ( er kommt später wieder ) und viele verlassen Lenins Regierung.
1918 hat sich die weisse Armee gebildet, bestehend aus Konterrevolutionären und enteeigneten Gutsbauern etc. Sie sind konservative Vertreter des zaristischen Russlands und vereint ausschließlich durch die Wut auf die Revolution. Sie werden von den Deutschen unterstützt, die dafür mit Weizen versorgt werden. Auch die Amerikaner und Briten die in Russland gelandet sind unterstützen die weisse Armee.
Die bolschwistische Regierung ist unter grösster Gefahr und reagiert indem sie das Land zu einem Militärlager macht und gründen einen Kriegsrat, angeführt von Trotzki, der eine diktatorische Vollmacht erhält. Stalin, der auch Teil des Viererbundes ist, aber ausserhalb der Partei eher unbekannt geblieben ist wird zum Sonderkomissar für Lebensmittelversorgung. Er ist einer von Lenins engsten Vertrauten und gilt als sehr schwierig. Es gilt jetzt der „Kriegskommunismus“, wo alles an Nahrung und Besitz dem Staat gehört.
Die politsche Lage spitzt sich zu und im Zuge eines Angriffs auf die Rote Armee wird der Zar umgebracht, da sie Angst hatten dass er befreit wird und zur Integrationsfigur des antibolschewistischen Widerstands werden könnte. Ein angeblich sinnloser Mord.
Stalin wird nach Zarizyn entsandt und obwohl er zu Beginn keine Militärischen Befugnisse hat, handelt er eigenmächtig. Er beginnt einen drakonsichen Feldzug nach Innen und als er im Laufe der Zeit doch das Kommando der Truppen von Lenin bekommt, geht er gegen die weisse Armee vor mit äusserster Brutalität ( zersägt zum beispiel Feinden Arme und Beine und lässt sie dann langsam in Behälter mit siedendem Wasser gleiten). Lenin ist nun verstimmt über Stalin da die Rote Armee zahlentechnisch mehr Verluste hat wie die weisse Armee ( Stalin sieht das nur als notweniges Übel) und zieht ihn nach nur vier Monaten wieder ab. Als Wiedergutmachung für diese Demütigung Stalins bekommt er neue Ämter und wird immer mächtiger. Es wird nicht mehr die Diktatur des Proletariats angestrebt sondern die Diktatur der Parteileitung – diese Entwicklung fördert Stalin.
1919 hat Trotzki das Heer neu organisiert und es ist stärker als je zuvor. Die Bauern beginnen nun gegen die Zwangsrekrutierung der Roten wie auch der Weissen Armee zu protestieren und es kommt zu blutigen Aufständen. Die weisse Armee ( antisemitisch) ist brutaler als die Rote Armee und ist bereit alles und jeden für ein neues Russland zu opfern, werden aber bald innerparteilich durch Uneinigkeit geschwächt und ca 1919 zurückgedrängt.
ok jetzt wäre es zu kompliziert: Stalin steigt trotzdem er zum Teil Befehle verweigert an Lenins Seite auf und hat bald alles unter seiner Kontrolle. Am 25. Mai 1922 erleidet Lenin einen Schlaganfall und Stalin ist der mächtigste Mann im Staat.
Trotzki und Stalin buhlen um die Gunst Lenins. Trotzki ist bekannt als Poseur, sehr belesen und immer sehr nervös. Das genaue Gegenteil von Stalin. Er ist der bolschewistischen Partei erst 1917 beigetreten und hat in der Oktoberrevolution ( Entmachtung des Zaren) eine wichtige Rolle gespielt. Er bezeichnet Stalin als vollkommen primitiv. Er wird zum mächtigen Gegner für Stalin, da er die Armee anführt und Lenin an Radikalität übertrifft. Trotzki sammelt sich Feinde, da Proletarier zb gegen sein drakonisches Regime protestieren und Stalin sammelt sich Freunde.
1922 erleidet Lenin eine zweiten Schlaganfall. Währendessen ist Stalin schon zum Generalsekretär gewählt worden. Das hat Lenin noch vorgeschlagen. Stalin verehrt Lenin und die einzige Kritik die er wagt ist, das Lenin zu liberal ist was nationale Fragen angeht. Als Stalin Sowjettruppen in das unabhängige Georgien schickt und einen Tifliser Kommunisten mit einer Ohrfeige zu Ordnung ruft,ist Lenin empört und schreibt in seinem Testament, dass Stalin zuviel Macht hat und man über einen Weg nachdenken sollte, in abzusetzen. Er fängt an Trotzki zu fördern und bietet im zweimal den Posten des Stellvertreters an.
1923 erleidet Lenin noch einen Schlaganfall und 1924 stirbt er. Stalin geht gegen Trotzki vor und bald sind er und seine Anhänger als Linke Oppositon bekannt. Trotzki kann aus gesundheitlichen Gründen nicht am Begräbnis von Lenin teilnehmen und Stalin nutzt die Gunst der Stunde um eine Heiligenverehrung um Lenin zu starten.
Lenins Testament wird vor dem Parteitag des Zentralkomitees vorgelesen und Stalin erbleicht. Das Komitee hat aber mehr Angst vor Trotzki also vor Stalin deswegen bleibt Stalin.
Trotzki wird immer mehr zum Aussenseiter, verliert Macht und 1925 verliert er seinen Posten als Chef der Roten Armee. Inzwischen haben sich ihm früher feindlich gesinnte mit ihm zur „Vereinigten Opposition“ zusammengeschlossen, da Stalin auch anderen zu mächtig wurde. Doch Stalin geht gegen sie vor und 1926 wird Trotzki und Anhänger aus dem Politbüro ausgeschlossen. Da Trotzki bei seiner Meinung bleibt, dass Stalin der Totengräber der Revolution sei, wird er 1928 von einer von Stalin ausgewählten Delegation in die Alma-Ata verbannt. Die Anlage lautet konterrevolutionäre Aktivitäten. Da Trotzki sich weigert seine Meinung zu revidieren wird er ausgewiesen. Trotzki agitiert vom Ausland gegen Stalin und 1939 wird dessen Mord in Auftrag gegeben.
Stalin will ja die Industrialisierung die im Westen schon passiert ist innerhalb kürzerster Zeit in Russland vorantreiben.
Es kommt dann um 1927 zum Kampf mit den Bauern; da staatliche Handelsagenturen das Getreide von den Bauern kaufen und die Preise immer mehr drücken, verkaufen die Bauern ihr Getreide nicht mehr sondern verfüttern es an ihre Tiere oder handeln damit schwarz. Im Jahr 1927 ist es aufgrund schlechten Wetters zu einer geringen Ernte gekommen. Der Staat finanzierte aber mit den Getreidexporten seine Devisen und Stalin sieht seine massive Industrialisierung in Gefahr. Er erklärt nun den Kampf gegen die inneren Feinde, in diesem Fall die Bauern. Einsatzgruppen jagen Bauern und suchen nach verstecktem Getreide und es werden Kolchosen gebildet, wo Bauern gemeinsam Land bearbeiten und alles an den Staat abliefern müssen. Als die Bauern sich wehren erklärt Stalin den offen Krieg gegen die freien Bauern. Die „Kulaken“ (ländliche Ausbeuter) wurden in Kategorien eingeteilt und aufgrunddessen wurde dann entschieden ob sie vertrieben, hingerichtet oder verhaftet werden. Es kommt zur Zwangskollektivierung (gewaltsam). Kurzzeitig gibt Stalin den protestierende Bauern nach in einem Zeitungsartikel um danach noch härter gegen sie vorzugehen. Bis Ende 1931 werden bis zu 2 Millionen Menschen deportiert. 1932 sind dreiviertel der Bauern in Kolchosen. Sie weigern sich zu arbeiten, da ihnen ja eh alles weggenommen wird und obwohl das Plansoll erhöht wird, sinkt die Produktivität. Das Regime geht wieder mit voller härte vor und sucht nach verstecktem Getreide etc. ( Der Lohn von einem Arbeiter war damals für ihn und seine Familie 200 g schlechtes Korn für einen Tag). Dann kommt der apokalyptische Winter von 1932 /33. Da sterben ganze Orte aus. Oder noch schlimmer: ein Schuhmacher stirbt weil der das Fleisch von seiner Mutter und seinem Bruder gegessen hat. Mütter bringen fremde Kinder um, um ihre Familie zu ernähren. Insgesamt kommen 5 bis 6 Millionen Menschen um. Der Westen bekommt davon gar nichts mit, weil es das Regime vertuscht. Das Regime hat es zugelassen um den Widerstand der Bauern zu brechen. 1935 erst wird den Bauern erlaubt einen Hektar für sich selbst zu bebauen, aber 98 Prozent der Bauern sind in Kolchosen. Erst 1950 werden die Bauern wieder soviel produzieren wie vor der Kollektivierung.
1929 beginnt Stalin mit dem Bau der Stadt Magnitogorsk. Ist in einer verlassenen Gegend am Südural und wurde gebaut um Eisen und Stahl abzubauen. Die Stadt ist Teil eines utopischen Fünfjahresplans von Stalin. Es werden Ingeniure und Spezialisten aus dem Ausland geholt, da ihnen das Spezialwissen fehlt. Freiwillige und Zwangsarbeiter leben in Zelten bei minus 40 Grad und sind unerfahren was Sicherheitsmaßnahmen angeht. 1932 wird der erste Hochofen in Betrieb genommen. Es stellte die grösste Stahlindustrie in Europa dar. Für Stalin führte der Weg zum Komunismus über Magnitogorsk.
1934 fängt Stalin an gegen die eigene Partei vorzugehen und lässt in Schauprozessen alle Mitglieder des Politbüros, die die Partei nach 1924 geführt haben, zum Tode verurteilen. Selbst Selbstmord ist Verrat an der Partei.
1953 erleidet Stalin im Alter von 74 Jahren einen Schlaganfall. 1919 hat er noch einmal geheiratet, doch seine Frau hat sich nach einem Streit mit ihm erschossen ( nicht sicher ob er es war). Er hatte zwei Kinder mit ihr, die sich aber als Erwachsene von ihrem Vater distanziert haben . Auch deswegen weil er sämtliche Onkel und Tanten liquidieren lies, das sie seiner Meinung nach private Details an die Amerikaner weitergegeben haben. Im selben Jahr stirbt er noch.
Ich hab versuch etwas zusammenzufassen… aber das war echt viel Information und es gibt noch mehr!! Ich hoffe ihr kennt euch aus
achja und meine grammatik bitte entschuldigen, mir flimmern nur schon die augen weil ich jetzt echt lange auf den computer geschaut habe
Nummer 1 ( ich komm mir blöd vor wenn ich mit nummer 1 unterschreibe
)